In meinem eigenen Betrieb habe ich früh begonnen, Dinge anders zu machen: Produktion ohne fossile Brennstoffe, Materialien möglichst aus der Region und Arbeitsbedingungen, die ich selbst als fair empfunden hätte. Das war mir wichtig und für mich selbstverständlich.
Irgendwann habe ich gemerkt:
Das, was ich in meinem eigenen Betrieb schaffe, kann ich auch anderen zeigen.
Und zugleich Bewusstsein dafür schaffen, dass nachhaltiges Handeln nicht unbedingt aus der Pflicht heraus entstehen muss, sondern auch eine freie Entscheidung sein kann. Aus dem Wunsch heraus, sich für eine Zukunft mit Zukunft einzusetzen.
Zu sehen, dass man etwas bewirken kann, ist mein Antrieb bis heute. Ich möchte einen Beitrag leisten, dass Unternehmen einen anderen Umgang mit ihrer Umwelt, ihren Mitarbeitenden und ihrer Verantwortung finden. Dabei bin ich kein Berater, der einfach Konzepte abliefert und wieder geht. Ich begleite Unternehmen auf Augenhöhe, mit Herzblut und dem ehrlichen Interesse daran, dass am Ende wirklich etwas nachhaltiges entsteht, das dauerhaft trägt. Nachhaltige Entwicklung bedeutet für mich: Den Weg gehen auf ein gutes Leben hin, ohne anderen dabei zu schaden.
Und so bin ich nach und nach immer tiefer in das Thema eingestiegen. Was mit einer ersten Fortbildung startete, führte zu einem Studium und zu einem Qualifikationsprofil, das sich aus Unternehmertum, Handwerk, Werkstofftechnik und Nachhaltigkeitsmanagement zusammensetzt.